Meine Erfahrungen beim Klavierunterricht

Klavierunterricht oder nicht jeder ist Mozart. Noten lernen. Noten üben und dazu das Klavier mit seinem Klaviernoten. Vielen ist diese Gabe gegeben, ich kann es einfach nicht.

Mein Vater und eigentlich meine ganze Familie ist sehr musikalisch, so war es schon früh klar, dass ich auch musikalisch sein sollte. Ich durfte mit irgendwelchen Holzstöckchen aneinander klopfen und dabei versuchen den Takt zu treffen. Das nannte sich dann “musikalische Früherziehung”. Soweit ich mich erinnern kann, zugegebenermaßen nicht so sehr, fand ich schon das irgendwie langweilig. Noten musste ich damals aber noch nicht lesen können.

Meine Abneigung machte ich damals schon als Kleinkind deutlich, indem ich mit einem Hammer das Klavier des Vaters bearbeitete. Ich glaube, das war die schönste Erfahrung für mich, die mit Klavieren zu tun hatte.

Dann kam die Zeit, da musste ich zur Klavierstunde, die Klavierlehrerin war nett, ansonsten gefiel mir das Ganze aber gar nicht. Das Üben und das Lernen der Klaviernoten habe ich gehasst.

Ich schätze es hat so ca. ein bis zwei Jahre gedauert, bis ich sogar einen Auftritt hatte, mit einem total blöden Anfängerlied in einer Show, wo nur schlechte Kinder spielten. Wenn ich mich richtig erinnere, war das dann auch das Ende der Karriere, dann haben es auch meine Eltern eingesehen, dass Klavier spielen nicht so das meine ist.

Dann war der Leidensweg als Kind endlich vorbei. Jahre danach biete ich ein Notenprogramm an und gratis downloads unterschiedlicher Noten unterschiedlicher Komponisten - ich beschäftige mich immer noch mit Musik. Vielleicht sogar mehr als damals als Kind wo ich zwangsweise Klavier lernen hätte sollen.

Sebastian Lugert
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