Ich finde das richtige Zelt

Campingzelt, Trekking Zelt oder Ultraleichtzelt, Iglu, Tunnel oder ganz ein anderes Zelt. Welches Zelt eignet sich wofür.

Welches Zelt möchten Sie denn gerne. Campingzelt, Trekking oder Ultraleichtzelt. Iglu, Tunnel oder.. . Es gibt Zelte in vielen Varianten man verliert direkt den Überblick. Dementsprechend sollte der Interessierte beim Erwerb mit System vorgehen.

Als erstes überlegen Sie sich, welcher Nutzen das Zelt vollbringen soll.

Wer jede Menge Höhenmeter zurückgelegt, also im Gebirge viel bergauf und bergab unterwegs sind, wer im Übrigen sonst mit möglichst winzigen Gepäck unterwegs ist, entscheidet sich für ein Ultraleicht-Modell, zum Beispiel aus der zahlreich umfassenden Modell-Palette von Exped. Das Vela II etwa bietet genügend Fläche für zwei Personen und wiegt gerade mal 2200 Gramm. Derartig ein minimales Gewicht bei dieser Größenordnung erreicht man in aller Regel über absolut leichte, und dennoch robuste Materialien. Die Fläche von Ultraleichtzelten fällt meist recht winzig aus, das Platzangebot ist sehr einschränkend. Dafür findet man ebenfalls in den Bergen unschwer ein ebenes Plätzchen. Hat der Hersteller durch der Gewichtsersparnis auf Lüfter verzichtet, fällt allerdings mehr Kondenswasser an, was bei Dauerregen zum Problem werden kann.

Komfortabler hat man es in solchen Fällen in Trekkingzelten. Sie eignen sich für Touren im Mittelgebirge ebenso wie für Trekking in Chile oder Schweden. Sie wiegen wenigstens ein Kilo eine größere Anzahl als die Ultraleichtzelte, hierfür offerieren sie eine größere Anzahl Fläche und bei schlechtem Wetter ein angenehmes Klima.

Als Grundregel für Trekkingtouren gilt, Pro Person sollte man nicht eine größere Anzahl als zwei Kilo Zelt tragen, mehr als vier Kilo sollte ein Trekkingzelt für zwei Personen nicht wiegen. Je leichter und standfester ein Zelt bei gleichem Platzangebot, umso höher sind die Kosten, durchaus bis zu 1000 Euro. Etwas günstiger sind Campingzelte oder Familienzelte, die man dann kauft, wenn man auf Campingplätzen zeltet und das Zelt mit dem Auto verfrachten kann. Sie besitzen nicht nur eine groszügige Grundfläche, sondern ansonsten eine entsprechende Höhe.

Mit den oft auf Campingplätzen anzutreffenden Hauszelten sind sie aber nicht zu vergleichen. In typischen Modellen wie dem Exped Big Bear steckt das gesamte Know-how, das die Hersteller im laufe der Jahre gesammelt haben. Durch viele Abspannleinen überstehen sie ansonsten größere Windgeschwindigkeiten, gute Belüftungen sorgen für ein angenehmes Klima.

Steht noch die Frage der Zeltform. Tunnelzelt, Kuppelzelt oder Geodät

Tunnelzelte haben sehr steil steigende Wände, dadurch besitzen sie eine hervorragende Raumausnutzung im vergleich aller Zelttypen und ein hervorragendes Raum Gewichts Verhältnis. Sie sind perfekt, wenn man das Zelt auch tragen muss. Außerdem lassen sie sich problemlos und schnell aufbauen.

Auch diese halten heftigen Stürmen stand, Voraussetzung, der Tunnel ist richtig gespannt. Und das ist ein großer Nachteil. Erst mit vielen Heringen stehen die meisten Tunnelzelte stabil. Bei harten oder weichen Böden braucht man also etwas Improvisation, bis die Schlafstätte steht. Steht das Zelt erst schlüpft man nur noch in den Schlafsack .

silvio
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